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Zwei Jahre (1785-1787) verbrachte Friedrich Schiller in Dresden. Die Einladung seines Freundes und Förderers Christian Gottfried Körner ermöglichte ihm eine sorgenfreie, äußerst schaffensreiche Zeit. Mit dem „Lied an die Freude“, „Don Karlos“, dem „Geisterseher“ und den „Philosophischen  Briefen“ entstanden hier wichtige Werke des Klassikers. Seit 2005 erinnert daran eine kleine Ausstellung im ehemaligen Weinberghäuschen Körners in Loschwitz, die dank vieler ehrenamtlicher Helfer von März bis September an den Wochenenden zugänglich ist.

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Aktuelles

Am 11. April, kurz vor Ostern, wenn das kleinste Museum der Stadt wieder öffnet, erläutert Frau Prof. Dr. Kerstin Stüssel (Dresden/Bonn) im geschichtsträchtigen Blasewitzer Ratssaal das Konzept der Ausstellung im Schillerhäuschen in Loschwitz. Die Kuratorin der Exposition, die Schillers Dresdner Jahre von 1785 bis 1787 zeigt, stellt in den Mittelpunkt ihres Vortrags die wunderbare Freundschaft zwischen Friedrich Schiller (1759-1805) und seinem Mäzen Christian Gottfried Körner (1756-1831).

Der Dresdner Oberkonsistorialrat Körner lernte 1785 in Leipzig den 26-jährigen Schiller kennen, als dieser seine schwäbische Heimat verlassen hatte und sich in einer äußerst schwierigen persönlichen Lage befand und die brotlose Kunst des Dichtens schon aufgeben wollte. Körners großherzige Einladung nach Dresden erlöste ihn für die folgenden zwei Jahre von allen pekuniären Sorgen. Schiller fand wieder zu seiner Bestimmung, und es begann eine sorgenfreie, äußerst schaffensreiche Zeit. In Körners Stadtwohnung und dem Sommersitz der Familie am Weinberg in Loschwitz fühlte er sich „endlich zu Hauße“. Hier vollendete er die Ode „An die Freude“ und das Drama „Don Karlos“, und es entstanden mit dem „Geisterseher“, den „Philosophischen Briefen“ u.a. weitere wichtige Werke des Klassikers.

Mitte des 19. Jahrhunderts richteten Dresdner Bürger und Schillerverehrer im ehemaligen Weinberghäuschen Körners in Loschwitz eine Gedenkstätte ein, die seitdem, allerdings mit Unterbrechungen, an den Aufenthalt Schillers in Dresden erinnert. Im Jahre 2005 sanierte die Stadt das vom Verfall bedrohte Häuschen in der Schillerstraße 19 und sorgte für eine Ausstellung, die seitdem ehrenamtlich betreut wird. Auch heute sind es also wieder Dresdner Schillerenthusiasten, die das Andenken an Schiller und an die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft wachhalten.

Vortrag von Prof. Dr. Kerstin Stüssel
Mo, 11. April 2022, 17 Uhr
Ratssaal im Stadtbezirksamt Blasewitz, Naumannstraße 5, 01309 Dresden
Eintritt: 3,00 Euro (Vereinsmitglieder und Ehrenamtler frei)
Veranstalter: Schiller & Körner in Dresden e.V.

Schillerhäuschen: Schillerstraße 19, 01326 Dresden
15.4.-31.10.2022 geöffnet: Sa, So und an Feiertagen 10-17 Uhr
oder nach Anmeldung im Besucherservice der Museen der Stadt Dresden:
Tel.: +49 (0) 3 51 4 88 72 72

Zum 262. Geburtstag Friedrich Schillers am 10. November 2021 um 15 Uhr wird der Schiller & Körner in Dresden e.V. Blumen am Denkmal des Dichters am Jorge-Gomondai-Platz niederlegen. Es ist eine der seltenen Gelegenheiten, bei denen man das Standbild und die neun Reliefs der Rotunde von Selmar Werner aus der Nähe bewundern kann. Der Verein lädt an diesem Tag auch dazu ein, den Spuren Schillers und seines Freundes und Mäzens Körner in Dresden zu folgen. Zu diesem Thema ist 2020 die Broschüre „Schiller- und Körnerorte in Dresden“ erschienen, verfasst von Renate Brendel und herausgegeben von Verein und Stadtmuseum.
Interessenten werden von Vereinsmitgliedern zu den Stationen im Zentrum Dresdens geführt und erhalten Erläuterungen zu den historischen Fakten und Hintergründen. Der Stadtspaziergang ist für eine Dauer von anderthalb Stunden konzipiert; auf Wunsch kann er in Blasewitz und Loschwitz, wo sich weitere interessante Denkmale befinden, fortgesetzt werden.

Veranstaltung des Schiller & Körner in Dresden e.V. in Kooperation mit den Museen der Stadt Dresden
Treffpunkt: Mi, 10.11.2021, 15 Uhr am Schillerdenkmal am Jorge-Gomondai-Platz,
Nähe Albertplatz/Neustadt
Kosten: 5,00 Euro pro Person; für Vereinsmitglieder/Ehrenamtliche kostenlos
Anmeldung erwünscht:
Besucherservice der Museen der Stadt Dresden
Tel.: +49 (0) 3 51 4 88 72 72
service@museen-dresden.de

 

 

Am Samstag, dem 16.Oktober 2021, um 17 Uhr kann man im Kügelgenhaus „Säk´sche Glassiger von Lene Voigt (1891-1962) hören und erleben, dargeboten vom Leipziger Schillerhaustheater. Vier Herren und eine Dame, allesamt Mitglieder des Leipziger Schillervereins auf der Bühne wie im Leben, rezitieren ein Dutzend Gedichte der Leipziger Mundartdichterin, die auf Schillers Vorlagen zurückgehen. Im Mittelpunkt des Abends stehen diese Parodien sowie das Stück „De Reiwr" (Die Räuber), welches in der vollständigen Lene-Voigt-Fassung als Puppenspiel gegeben wird. Einige der Akteure, wie Jörg Flemmig oder Dietmar Schulze, sind den Dresdner Schiller-Freunden seit dem Schillerhaustreffen 2018 und einem Vortrag im Kügelgenhaus 2020 gut bekannt.

Gemeinschaftsveranstaltung des Leipziger Schillervereins mit dem Schiller & Körner in Dresden e.V.

„Säk`sche Glassiger“ von Lene Voigt,
dargeboten vom Leipziger Schillerhaustheater

Sa, 16.10.2021, 17 Uhr Kügelgenhaus, Hauptstraße 13, 01097 Dresden

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt: 3 Euro
(Vereinsmitglieder der o.g. Vereine haben freien Eintritt)