Hallo und Willkommen

Zwei Jahre (1785-1787) verbrachte Friedrich Schiller in Dresden. Die Einladung seines Freundes und Förderers Christian Gottfried Körner ermöglichte ihm eine sorgenfreie, äußerst schaffensreiche Zeit. Mit dem „Lied an die Freude“, „Don Karlos“, dem „Geisterseher“ und den „Philosophischen  Briefen“ entstanden hier wichtige Werke des Klassikers. Seit 2005 erinnert daran eine kleine Ausstellung im ehemaligen Weinberghäuschen Körners in Loschwitz, die dank vieler ehrenamtlicher Helfer von Ostern bis Oktober an den Wochenenden zugänglich ist.

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Aktuelles

Zum siebenten Mal bereits beteiligt sich auch das kleinste der Dresdner Museen an der Museumsnacht. Vier der ehrenamtlichen Helfer, die sich 2017 zum Schiller & Körner in Dresden e.V. zusammengeschlossen haben, werden am 8. Juli 2023 keine Mühe scheuen, um das romantisch gelegene Weinberghäuschen zu illuminieren und die Besucher zu unterhalten. Sie schenken Schiller- und Körner-Wein vom Elbhang aus und kredenzen dazu Schiller-Sentenzen wie die Ode „An die Freude“ u.a. in Dresden entstandene Gedichte sowie Auszüge aus Schillers Briefen aus seinen Dresdner Jahren 1785 bis 1887.

Samstag, 8. Juli 2023, 10.00-24.00 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht, Weinausschank

Der Schiller & Körner in Dresden e.V. veranstaltet statt des abgesagten Elbhangfestes ein Sommerfest. Ehrenamtliche Helfer ermöglichen verlängerte Öffnungszeiten des kleinsten Museums Dresdens (bis 18 bzw. 20 Uhr) und gestalten den Aufenthalt der Besucher abwechslungsreich mit Führungen und Programm: Genießen Sie die schöne Lage im Grünen und lauschen Sie Rezitationen aus Schillers Werken und Briefen. Dazu wird Wein vom Dresdner Elbhang gereicht.

Samstag, 24. Juni 2023, 10.00–20.00 Uhr
Sonntag, 25. Juni 2023, 10.00–18.00 Uhr

Eintritt frei, Spenden erwünscht, Weinausschank

„Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.“

Wer kennt sie nicht, diese Zeilen des 25-jährigen Dichters? Dieses Loblied auf Wein und Freundschaft, 1785 entstanden im geselligen Kreis um Christian Gottfried Körner, in dem sich Schiller nach langer Zeit der Unsicherheit endlich aufgehoben fühlte. Später sah er in seinem Jugendwerk ein Gelegenheitsgedicht, das dem Geschmack der Zeit entsprechend zum „Volksgedicht“ geworden und schon zu seinen Lebzeiten mehrfach vertont worden war, zuallererst von Körner. Mehr als 100 Vertonungen hat es erlebt und ging in Beethovens Version schließlich um die Welt.

Den Komponisten inspirierte Schillers Pathos schon früh, zunächst wollte er das Lied in Gänze vertonen, um es schließlich mit nur drei Strophen im Chorfinale seiner 9. Sinfonie zur Hymne zu adeln. Aus der Brüderschaft, die man sich zutrinkt, wurde dank seiner Musik und der Konzentration auf den Kern der Ode weltumspannende Brüderlichkeit: „Alle Menschen werden Brüder – Diesen Kuss der ganzen Welt!“ So ist Beethovens 9. Sinfonie mit Schillers Schlusschor heute ein festliches Ritual, nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. 1972 wurde sie zur Europa-Hymne und 2002 in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Die Referentin, Frau Dr. des. Franziska Jenrich-Tran, ist verantwortlich für Bildung und Vermittlung am Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. Sie wird die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Ode darlegen und auf die musikalischen Adaptionen eingehen, wovon fünf Musikbeispiele erklingen. Den Vortrag beschließt ein Ausblick auf die neue Dauerausstellung im Leipziger Schillerhaus.

Eine Veranstaltung des Schiller & Körner in Dresden e.V.

Freitag, 16. Juni 2023, 18 Uhr
Stadtbezirksamt Loschwitz                                                  
Grundstr. 3, 01326 Dresden

Eintritt frei, Spenden erwünscht, Weinausschank