Hallo und Willkommen

Zwei Jahre (1785-1787) verbrachte Friedrich Schiller in Dresden. Die Einladung seines Freundes und Förderers Christian Gottfried Körner ermöglichte ihm eine sorgenfreie, äußerst schaffensreiche Zeit. Mit dem „Lied an die Freude“, „Don Karlos“, dem „Geisterseher“ und den „Philosophischen  Briefen“ entstanden hier wichtige Werke des Klassikers. Seit 2005 erinnert daran eine kleine Ausstellung im ehemaligen Weinberghäuschen Körners in Loschwitz, die dank vieler ehrenamtlicher Helfer von März bis September an den Wochenenden zugänglich ist.

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Aktuelles

Das Stadtmuseum Dresden und der Schiller & Körner in Dresden e.V. laden am Freitag, dem 11. Juni 2021, um 19 Uhr ins Landhaus (Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden) zu einem Vortrag ein.
Frau Prof. Dr. Kerstin Stüssel (Dresden/Bonn) wird unter dem Titel "... eines Freundes Freund zu sein" das Konzept der Ausstellung im Schillerhäuschen erläutern, die sie 2005 kuratiert hat.
Die Ausstellung, die seit 29. Mai 2021 wieder geöffnet ist, erinnert an Schillers zweijährigen Aufenthalt in Dresden (1785-1787) und an seine Freundschaft mit Körner und dessen Familie.

Termin:
Freitag, 11.06.21 um 19.00 Uhr im Stadtmuseum Dresden (Landhaus, 2. OG Ost),
Wilsdruffer Straße 2, 01067 Dresden

Auflagen:
Keine Testpflicht, aber Abstand und Maske nötig. Kontaktnachverfolgung

 

Das Schillerhäuschen in Loschwitz ist ab 29. Mai 2021 wieder geöffnet. Das kleinste der städtischen Museen wird ehrenamtlich betreut und ist (sollte keine pandemiebedingte Schließung verordnet werden) an Wochenenden und Feiertagen zugänglich, und zwar in diesem Jahr erstmals bis zum 31. Oktober. Es bietet einen Überblick zum Leben und Schaffen des Dichters während seines zweijährigen Aufenthalts in Dresden (1785-1787).
Christian Gottfried Körner (1756-1831), Oberkonsistorialrat in Dresden, lernte 1785 in Leipzig den 26-jährigen Schiller kennen, als dieser seine schwäbische Heimat verlassen hatte und sich in einer äußerst schwierigen persönlichen Lage befand und die brotlose Kunst des Dichtens schon aufgeben wollte. Körners großherzige Einladung nach Dresden erlöste ihn für die folgenden zwei Jahre von allen pekuniären Sorgen. Schiller fand wieder zu seiner Bestimmung, und es begann eine sorgenfreie, äußerst schaffensreiche Zeit. In Körners Stadtwohnung und dem Sommersitz der Familie am Weinberg in Loschwitz fühlte er sich „endlich zu Hauße“. Hier vollendete er die Ode „An die Freude“ und das Drama „Don Karlos“, und es entstanden mit dem „Geisterseher“, den „Philosophischen Briefen“ u.a. weitere wichtige Werke des Klassikers.
Mitte des 19. Jahrhunderts richteten Dresdner Bürger und Schillerverehrer im ehemaligen Weinberghäuschen Körners in Loschwitz eine Gedenkstätte ein, die seitdem, allerdings mit Unterbrechungen, an den Aufenthalt Schillers in Dresden erinnert. Im Jahre 2005 wurde das vom Verfall bedrohte Häuschen in der Schillerstraße 19 saniert und mit einer Ausstellung versehen.
2016 haben sich einige der ehrenamtlichen Helfer zu einem Verein zusammengeschlossen, der mehr will, nämlich Schiller und Körner mit Veranstaltungen und Begegnungen wieder stärker ins Bewusstsein der Kulturstadt Dresden heben. Die meisten dieser Vorhaben konnten 2020 coronabedingt nicht stattfinden. Aber der Verein hat die Zeit genutzt, um eine Broschüre zu erstellen, die einen Stadtrundgang auf Schillers und Körners Spuren durch Dresden beschreibt. Dieses Heft liegt im Schillerhäuschen aus und ist auch im Stadtmuseum kostenlos zu erhalten.

Schillerhäuschen:
Schillerstraße 19, 01326 Dresden
Geöffnet 29.5.-31.10.2021: Sa, So und an Feiertagen 10-17 Uhr
Anmeldung im Besucherservice der Museen der Stadt Dresden:
Tel.: +49 (0) 3 51 4 88 72 72
service@museen-dresden.de

 

„…daß ich in Leipzig glüklich sein werde“ – darauf hoffte Friedrich Schiller 1785, und unter diesem Motto steht der Vortrag, den der Museologe Dietmar Schulze (Leipzig) am Samstag, dem 15. August 2020, um 18 Uhr im Kügelgenhaus halten wird.

Der junge Friedrich Schiller war in Mannheim gescheitert und befand sich in einer verzweifelten Lage. In dieser Situation erhielt er Post von Leipziger Verehrern, und schnell entwickelte sich daraus ein reger Briefwechsel, welcher zur Reise nach Leipzig und den erholsamen Monaten in der Sommerfrische in Gohlis führten.
Lassen Sie sich mit Bildern in das Leipzig des Jahres 1785 entführen, das Schiller am 11. September 1785 mit der Postkutsche in Richtung Dresden verließ.

Sa, 15.8.20, 18 Uhr im Kügelgenhaus, Hauptstraße 13, 01097 Dresden
Eintritt: 5 €, ermäßigt: 3 €
Mitglieder des Schillerverein Leipzig e.V. und des Schiller & Körner in Dresden e.V. haben freien Eintritt.

Anmeldung erforderlich: 0351/8044760